Basket
Dieser Shop verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen

Münchens Sneaker: Darum ist der Nike Rosherun Flyknit so beliebt

München: Sonnenstrahlen drängen sich voller Energie durch die Häuserschluchten rund um den Münchner Marienplatz. Passanten wuseln unkoordiniert in alle Richtungen. Straßenmusikanten spielen, Fotoapparate japanischer Touristengruppen klicken im Sekundentakt. Der perfekte Ort um herauszufinden: “Welche Sneaker trägt München diesen Sommer?”

Im Minutentakt begegnen uns die üblichen Verdächtigen. Adidas Superstar, Asics Gel Lyte III, Nike Air Max 1 und Co. Ein Modell aber sticht heraus: Der Nike Rosherun. Wir zählen: 1,2,3, blau, bunt, Mesh, Leder oder Flyknit. Getragen von jung bis alt, von Touristen aus Fernost  bis hin zu Münchens Schickeria. Das Modell ist offensichtlich bei allen Käufergruppen sehr populär und wird an diesem Juni-Tag und einige hundert gezählte Schuhpaare später zum inoffiziellen Gewinner des “meist getragenen Sneakers Münchens” gekürt. Irgendwie auch logisch, denn der Rosherun ist aufgrund seiner Machart eher ein Sneaker für die wärmeren Monate des Jahres.

Mit den frisch gewonnenen Erkenntnissen unserer Sneaker-Beobachtung stellen sich im weiteren Verlauf des Tages jedoch immer weitere Fragen: Wie kommt es zu diesem Erfolg? Was hat der Rosherun, dass er Hipster, Tourist und Schlipsträger am Fuße vereint? Wir haben einen Versuch unternommen diese Fragen für euch zu klären:

1. Rosherun für Jedermann

Als der Nike Rosherun im Jahre 2012 das erste Mal releast wurde, kam er als simpler Sneaker auf Mesh-Basis in sieben Colorways auf den Markt. Der Beginn eines Siegeszuges an den Füßen dieser Welt. In nur drei Jahren mutierte der schlichte  Sommersneaker zu einem variantenreichen Hit-Modell, wie nicht nur München’s Stadtzentrum beweist. Die Erweiterung der Produkt Range mit GS und Women Styles, zahlreiche neue Colorways und Material-Kombinationen folgten schnell. Schon knapp ein Jahr nach Launch im April 2013 nahm der Roshe seinen Platz unter Nike`s Topsellern ein und erhielt folgerichtig auch eine ID Version auf der unternehmenseigenen Onlineplattform. Ein Modell das spätestens ab diesem Moment von klassisch schlicht bis individuell verspielt alles kann – für Jedermann.


Rōshi bedeutet übersetzt so viel wie alter Meister und bezeichnet eine Person, die eine Zen-Gemeinschaft spirituell unterweist.

2. Zen für die Füße

Designer Dylan Raasch ließ sich bei der Entwicklung des Modells durch die Zen-Philosophie der “alten Meister” inspirieren. Die Lehre besagt das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Wer will das nicht? Zen bietet nach der ursprünglichen Lehre “Alles” und „Nichts“. Und eben genau dieser Hauch von “Nichts” gibt dem Nike Rosherun seinen unwiderstehlich simplen Charakter. Er besticht durch schlichte, einfache Formen und vor allem durch Leichtigkeit. Dabei ermöglicht er seinem Träger ein luftig-leichtes Tragegefühl. Bei vielen, die das erste Mal in einen Rosherun schlüpfen, kann man die Verwunderung über den außergewöhnlichen Tragekomfort regelrecht im Gesicht ablesen. Bedenkt man, dass die Innensohle passend zur Zen-Philosophie Rillen formt, die der Struktur eines frisch gerechten Zengartens folgen, ist dies nur allzu verständlich. Die dicke Lunarlon-Sohle, die gewollt an einen flachen Kieselstein erinnert, sorgt für die nötige Dämpfung und rundet das federleichte Laufgefühl perfekt ab. Zen für die Füße – das perfekte Rezept für einen erfolgreichen Sneaker also.

3. Flyknit: Die perfekte Weiterentwicklung

Als der erste Rosherun Flyknit 2014 das Licht der deutschen Schuhwelt erblickte, war das Modell so schnell vergriffen, wie die erste Charge der Weltmeister-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Flyknit und Rosherun stand von Tag 1 für eine erfolgreiche Kombination. Die Enstehung der Flyknit-Technologie basiert auf der Idee, Schuhe für Sportler leichter und das Tragegefühl noch natürlicher am Fuß zu gestalten. Wie passend. In einem Interview mit designboom, erklärte Ron Williams, Chefdesigner und Mitentwickler der Flyknit-Technologie:

Der Trend geht in Richtung eines Produkts, dass Sportlern erlaubt sich sehr natürlich zu bewegen. Der menschliche Körper ist dafür gemacht sich zu bewegen. Wir sollten daher Designs entwickeln die dies unterstützen und nicht limitieren.

Das hört sich stark nach Zen 2.0 an. Die Kombination eines noch natürlicheren Tragekomforts, Zen-Rillen in der Innensohle und die perfekte Dämpfung, ähnlich eines Nike Free? Da bleiben kaum Wünsche offen und mal ganz ehrlich: Wer will nicht entspannt und ausgeglichen von der Sohle ab dem hektischen Treiben in deutschen Großstädten entgegentreten?

Das Resultat

Auch wenn München’s englischer Garten kein japanischer Zengarten ist, so ist doch klar warum München’s Sneakerwahl an einem sonnigen Maitag nur allzuoft auf den Nike Rosherun, und insbesondere den Nike Rosherun Flyknit fällt. Ein variantenreicher Schuh für jeden Stil gepaart mit hohem Tragekomfort und einer Philosophie, die nicht besser in die hektische Innenstadt der bayrischen Landeshauptstadt passen könnte - die persönliche Zenoase für Füße zwischen Shopping, Urlaubsausflug und Stadterkundung.