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    WM 2018: Deutschland - Mexiko in Moskau

    Wie 90 Minuten nicht 4 Tage verändern können…

    Von Tjark Friesen

    Ende Mai hatte ich tatsächlich eine Reise für zwei Personen nach Moskau gewonnen. Flug, 3 Nächte, 2 Tickets für das Spiel Deutschland gegen Mexiko, Rahmenprogramm, es sollte an nichts fehlen.

    Und so ging es am Freitag in der Früh los. Gegen eins kamen wir im sonnigen Moskau an. Per Bus ging es zum Hotel, welches vorzüglich gelegen war. Am Abend ging es dann ins Steakhouse. Hier lernten wir auch weitere Reiseteilnehmer kennen. Mit einem Deutschen und eine Kolumbianerin verbrachten wir die kommenden Tage die meiste Zeit. Bei russischen Vorspeisen, leckerem Rindfleisch, Bier und Wodka verbrachten wir einen schönen Abend.

    Am Samstag erkundeten wir bei einer Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten Moskaus. Nachmittags versuchten meine Frau und ich noch vor dem Spartakstadion Karten für das Spiel Argentinien - Island zu ergattern. Aber bei Schwarzmarktpreisen ab 1000 Euro zogen wir es dann doch vor das Spiel nicht aus dem Inneren des Fußballtempels zu verfolgen.

    Abends ging es dann zur WM-Party. Ca. 200 Deutsche wurden am Eingang von russischer Folklore empfangen. Festlich gedeckte Tische und wiederum sehr gutes Essen waren Teil des Abends.  Ein buntes Rahmenprogramm mit russischen Tanzaufführungen und Showeinlagen rundete die Veranstaltung gelungen ab. „Stargäste“ waren neben den Fußballgrößen Callmund, Slomka und Fach auch Comedian Matze Knop und Kölner Starmoderator Linus. Zu später Stunde ging es dann auch noch auf die Tanzfläche, und ich sang Arm in Arm mit Matze Knop seinen Hit Joooogi Löw. Freudetrunken verließen wir als letzte die Partylocation und brachten nach Mitternacht allen U-Bahnfahrern in Moskau den Song des Abends näher.

    Sonntag, der große Tag war gekommen. Bevor es aber Richtung Stadion ging, stand noch der Besuch des Kremls auf dem Programm. Gegen Mittag wieder im Hotel angekommen, kleideten wir uns dem Anlass entsprechend schwarz-rot-gold und machten uns auf zum Stadion. Gegen 16 Uhr gingen wir dann ins Stadion. Ein Selfie mit Pavel Pardo, ehemaliger Spieler des VFB Stuttgart, und dann ging es schon zu den Einlasskontrollen. Diese kann man sich von der Intensität wie am Flughafen vorstellen.

    Auf unseren Haupttribünenplätzen angekommen, begrüßte ich zehn Einwohner aus Belize. Diese machten Stimmung, als ob ihr Land selbst gleich auf dem satten Grün spielen würde.

    Zum Spiel selber möchte ich gar nicht viel schreiben. Die Gazetten haben unsere Mannen gründlich auseinandergenommen. Das Spiel war sicherlich ernüchternd, aber sollten 90 Minuten die kompletten vier wundervollen Tage zunichte machen? Mitnichten. Die Mexikaner feierten einen verdienten Sieg ausgiebig. Wir machten uns auf den Weg in die Stadt, trafen dann am Hotel unsere Mitstreiter aus Deutschland und zogen noch in ein, zwei Bars.

    Der Montag galt allein der Abreise. Nach dem Frühstück ging es ein letztes Mal für einen kurzen Spaziergang durch Moskau, ehe uns das Taxi in der einstündigen Fahrt zum Flughafen brachte.

    Was bleibt von den vier Tagen im Gedächtnis? Moskau hat mich überaus positiv überrascht, die Russen sind durchweg aufgeschlossen, positiv und freundlich.

    Wer einen ausführlichen Bericht über Moskau lesen möchte, was dort noch alles passiert ist und mehr von mir und meinen Reisen lesen möchte kann dies unter www.tjarks-sport-blog.com tun!