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Die Erde ist ab sofort unsere einzige Anteilseignerin.

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50 Jahre Patagonia –
Unsere Zukunft

Schluss mit verantwortungslosem Wachstum. Unsere Zukunft ist willensstark: Lasst uns gemeinsam die Landschaften und Gewässer schützen, die seit jeher unser Leben ermöglichen. Unsere Zukunft ist widerstandsfähig: Gemeinsam können wir Communites unterstützen, die von der Klimakrise betroffen sind, und diesen wunderbaren und widerstandsfähigen Planeten retten unsere einzige Heimat. Unsere Zukunft ist verantwortungsbewusst: Lasst uns gemeinsam erschaffen, was länger hält. Und mehr aus dem machen, was wir bereits haben. Unsere Zukunft ist unaufhaltsam. Unsere Zukunft ist die Rettung unseres Heimatplaneten.

Patagonia feiert in diesem Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt auf die Zukunft, die dem Unternehmen und unserem Planeten bevorsteht. Letztes Jahr wurde der Weg von Patagonia in die Zukunft entscheidend geebnet, denn der Gründer Yvon Chouinard hat das Unternehmen an den Planeten geschenkt. Das bedeutet, dass ab sofort alle Gewinne des Unternehmens in die gemeinnützige Organisation Patagonia Purpose Trust und die neu gegründete Organisation in Stiftungsform Holdfast Collective fließen. Ab sofort ist also die Erde die einzige Anteilseignerin von Patagonia. Das Unternehmen kann so noch mehr Geld an die NGOs und Organisationen spenden, die sich für die Bekämpfung der Klimakrise einsetzen. Pro Jahr entspricht das in etwa einem Wert von 100 Millionen Dollar ein weiterer bedeutsamer Schritt für die Mission von Patagonia, unseren Heimatplaneten zu retten.

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Wir arbeiten daran, all unsere wasserabweisenden Beschichtungen bis 2024 auf fluorfreie Versionen umzustellen.

PFC-Frei
Draußen bleiben, trocken bleiben.
Wasserabweisende Eigenschaften sorgen nicht nur dafür, dass du dich wohl fühlst. Unter extremen Bedingungen können sie auch entscheidende, lebensrettende Leistungsmerkmale bieten. Um dies zu erreichen, stellen viele Bekleidungshersteller Kleidung her, die durch wasserabweisende Verfahren beschichtet ist, damit die Feuchtigkeit abperlt und von den äußeren Stoff und Membranschichten abfließt. Um sicherzustellen, dass sie dich warm und trocken hält, setzen sie auf fluorierte Chemikalien. In der Vergangenheit wurden diese Beschichtungen mit per oder polyfluorierten Chemikalien hergestellt, die Fluor enthalten, ein unglaublich effektives wasserabweisendes Mittel. (Es gibt Tausende von Chemikalien dieser Art, jede mit leicht unterschiedlichen Molekularstrukturen und relativ ähnlichen Funktionen. Bei Patagonia verwenden wir PFC als Abkürzung dafür.) Doch Fluor hat sehr viele negative Auswirkungen. Laut der Umweltschutzbehörde der USA (EPA) schadet die Herstellung von „ewigen Chemikalien“ der Gesundheit von Mensch und Tier, da sie sich in Luft, Wasser und Nahrung ansammeln. Und aufgrund ihrer nahezu unzerstörbaren Bindung können diese Chemikalien auch über Tausende von Jahren in unserer Umwelt bestehen bleiben. Deshalb haben wir viel Zeit, Energie und Geld investiert, um die beste PFC freie Alternative zu finden, ohne dabei Abstriche hinsichtlich Leistung und Langlebigkeit zu machen.
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Worin liegt der Unterschied?
PFC, PFAS, PFO und PFOA sind unterschiedliche Begrifflichkeiten, um die gleiche Botschaft zu vermitteln: Fluorierte Chemikalien mit leicht unterschiedlichen Molekularstrukturen und relativ ähnlichen Funktionen. In der Bekleidungsindustrie werden diese Akronyme in der Regel synonym verwendet. Wenn wir bei Patagonia unsere Bekleidung als PFC-frei bezeichnen, dann ist sie auch PFAS-frei, PFO-frei und PFOA-frei.

Was wir bereits tun

Es ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, dass unsere wasserdichten und wasserabweisenden Produkte funktionieren. Es geht auch darum, ein Produkt zu entwickeln, bei dem die Langlebigkeit im Vordergrund steht, damit die Bekleidung möglichst lange genutzt wird und nicht auf der Deponie landet. Deshalb hat es eine Weile gedauert, bis wir auf PFC freie Materialien umsteigen konnten. Diese weniger umweltschädlichen Chemikalien erforderten eine strategische und durchdachte Anwendung sowie eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Lieferkette. Seitdem haben wir die Verwendung von PFC in unseren Produktlinien drastisch reduziert und verwenden diese Chemikalien nur noch bei Produkten, bei denen es für die Leistungsfähigkeit unbedingt notwendig ist. Zwischen 2013 und 2016 konnten wir die Verwendung von langkettigen (C8) Fluorkohlenwasserstoffen in der DWR Imprägnierung vollständig auslaufen lassen, nachdem Studien die negativen Auswirkungen von C8 auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit nachgewiesen hatten. Stattdessen begannen wir mit C6, einem kürzerkettigen Fluorkohlenstoff, der damals als weniger schädlich galt. Nach unserem Wechsel sind neue Forschungsergebnisse aufgetaucht, die zeigen, dass C6 genauso schädlich ist. Deshalb haben wir uns entschlossen, ganz auf PFC zu verzichten und zu 100% PFC frei zu werden. Im Herbst 2019 brachten wir unsere erste Produktreihe mit PFC freier DWR Imprägnierung auf den Markt, und 2021 stellten wir unsere ersten 100% PFC freien technischen Alpinprodukte vor die Dual Aspect Jacket und Bibs für Damen und Herren, die weder in der DWR Imprägnierung noch in der wasserabweisenden Membran PFC enthalten. Im Herbst 2022 sind 78% der wasserabweisenden Materialien von Patagonia frei von PFC. (Um sicherzustellen, dass deine wasserdichte und wasserabweisende Ausrüstung auch so bleibt, ist es wichtig, sie sachgerecht zu pflegen. Denke daran: Eine saubere Shelljacke ist eine glückliche Shelljacke. Tipps findest du in unserem Produktpflege-Leitfaden.) Was kommt als Nächstes Nachdem wir viel Zeit und Ressourcen investiert haben, sind wir auf dem besten Weg, unser gesamtes Sortiment bis 2024 zu 100% PFC frei zu gestalten. Da es kein branchenweites Ziel für den Verzicht auf PFC gibt, sehen wir dies als eine Gelegenheit, auch andere Unternehmen zu inspirieren. Indem wir innerhalb einer gemeinsamen Lieferkette arbeiten und andere Bekleidungsmarken dazu ermutigen, die von uns geprüften und übernommenen Lösungen zu nutzen, hoffen wir, dass wir einflussreiche Veränderungen durch mehr PFC freien Produkten in der gesamten Branche anstoßen.

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Fair Trade

2023 sind 88% aller Produkte bei Patagonia Fair Trade zertifiziert. Das bedeutet, dass Patagonia mehr Fair-Trade Styles führt als jede andere Bekleidungsmarke.

Dafür arbeitet Patagonia mit einigen der spezialisiertesten Fabriken zusammen, um auch technische Produkte wie z.B. Wetsuits, Shells oder Mountainbike Bekleidung Fair Trade zertifiziert herzustellen. Aber auch die Produkte für den alltäglichen Gebrauch werden in Fabriken hergestellt, die das Fair Trade Siegel tragen. Jedes Jahr intensivieren wir die Zusammenarbeit mit diesen Fabriken, sodass auch die technischsten Produkte Fair Trade hergestellt werden. Wie funktioniert Fair Trade? Fair Trade gilt als besonders entscheidende Sozialverantwortung von Unternehmen, denn die Arbeiter:innen in der Bekleidungsindustrie gehören zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmer:innen weltweit. Hinzu kommen häufig schwache Sozialstandards, die zu unsicheren Arbeitsbedingungen, langen Arbeitszeiten, niedriger Bezahlung und beruflicher Diskriminierung für überwiegend weibliche Beschäftigte hinzu. Unternehmen, die Fair Trade Produkte führen, zahlen eine Prämie für jedes Produkt, das in einer Fair Trade Fabrik hergestellt wird. Die Einnahmen daraus überblickt und verteilt ein demokratisch gewählte Kommitte. So können die Lebensverhältnisse aller Arbeiter:innen entlang der gesamten Lieferkette verbessert werden.
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Unsere Fortschritte - Diese Saison

Was wir bereits tun

Wie die meisten Textilfirmen stellen wir unsere Produkte nicht selbst her und wir sind auch nicht Inhaber der Firmen, die diese Aufgabe übernehmen. Wir arbeiten mit anderen Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen und versuchen gemeinsam, die Schäden, die wir durch die Herstellung von Kleidung kollektiv verursachen, möglichst klein zu halten. Wir verpflichten unsere Zulieferer (und uns selbst) zur Einhaltung der höchsten Umwelt und Sozialstandards in der Industrie. Beim Management dieses Prozesses stützen wir uns auf die Tools und Standards der Industrie, und wenn die bestehenden Standards nicht streng genug sind, erarbeiten wir selbst welche. Im Laufe der Jahre haben wir mehrere Programme entwickelt, um unsere Auswirkungen auf die Umwelt, sei es durch unser Unternehmen, durch unsere landwirtschaftlichen Betriebe oder durch unsere Stores, zu erforschen.

Was als Nächstes geplant ist

Wenn wir gefragt werden, was uns in Bezug auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen am meisten am Herzen liegt, lautet unsere Standardantwort: „Alles!“ Dabei ist das Setzen von Prioritäten sehr wichtig und deshalb konzentrieren wir uns bis zum Jahr 2025 auf die folgenden drei Ziele:

  1. Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen
  2. Bis 2030 sollen alle Baumwoll- und Hanffasern, die in unseren Produkten verarbeitet werden, Regenerative Organic-zertifiziert sein (was sehr hohe Standards bei der Sozialverantwortung voraussetzt).
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Patagonia hat das Worn Wear Programm ins Leben gerufen, um die Menschen dazu zu bewegen, ihre Bekleidung möglichst lange zu tragen und zu reparieren, was noch gerettet werden kann.

Worn Wear

Denn wenn wir es schaffen, unseren eigenen Konsum einzuschränken und all das, was wir bereits besitzen, möglichst lange zu nutzen, dann hat das große Auswirkungen auf unseren Planeten.

Das Thema Reparatur ist bei Patagonia nicht neu seit der Gründung 1973 bietet das Unternehmen Reparatur Services an. Und seit 2017 ist Patagonia mit der Werkstatt auf Rädern unterwegs. Das Ziel von Worn Wear ist es, ein Umdenken von unserem Verständnis für Produktion, Konsum, und Besitz anzuregen. Patagonia möchte seine Community für Reparaturen begeistern, um so die Verbindungen zu den Kleidungsstücken und den einzigartigen Geschichten dahinter herzustellen. Häufig sind die notwendigen Reparaturen überraschend einfach. Vielleicht muss bei einem scheinbar kaputten Reißverschluss nur der Schieber getauscht werden und der riesige Riss am Rücken deiner Lieblingsjacke kann problemlos getaped werden so kannst du deine Bekleidung länger tragen und nebenher verpasst du ihr einen einzigartigen Look mit persönlicher Note, der dich an die gemeinsamen Abenteuer mit deinen Produkten erinnert. Über die folgenden Schlagwörter findest du Videos mit einfachen und hilfreichen Reparatur und Pflegetipps.


  • Pilling bei Fleeceprodukten
  • Tenacious Tape aufkleben
  • Knöpfe annähen
  • Reißverschlussschieber tauschen
  • Schnallen reparieren


Patagonia tourt zweimal im Jahr mit ihrem Worn Wear Reparaturanhänger durch zentrale und abgelegene Orte quer durch Europa und repariert die Bekleidung der lokalen Outdoor Communities. Bei den Worn Wear Touren ist egal, von welcher Marke dein Lieblingskleidungsstück stammt. Solange es noch einen Hauch von Leben in sich trägt, repariert das Worn Wear Team es kostenlos und zeigt dir Tipps und Tricks, wie du auch zuhause, am Strand oder in den Bergen einfache Reparaturen selbst durchführen kannst.

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